Bericht

 

Goa

Wo der Pfeffer wächst

100 Kilometer Küste mit herrlichen Sandstränden, das warme Wasser des Arabischen Meeres, Palmenhaine, Gewürzfarmen, abgelegene Dörfer in einem reizvollen Hinterland und beeindruckende Naturschönheiten - das alles und mehr bietet Goa. Der kleine indische Bundesstaat, der in den 60er Jahren das Hippieparadies schlechthin war, genießt inzwischen den Ruf einer attraktiven Badedestination für alle Urlauber und für jede Brieftasche.  

Wer auf Techno und Rave-Parties steht, sollte nach Nord-Goa fahren, wo man sich die Nächte um die Ohren schlagen kann. Dort findet man auch zahlreiche Straßenmärkte mit den unterschiedlichsten indischen Souvenirs zu günstigen Preisen zum Mit-nach-Hause-Nehmen.

Wer es ruhiger liebt, ist in Süd-Goa an endlosen Sandstränden bestens aufgehoben. Sehr empfehlenswert in Süd-Goa ist das Park Hyatt Goa Resort direkt am Arossim Beach – eine luxuriöse Anlage mit einer großzügigen Poollandschaft und schönem Garten. Die Zimmer sind geräumig und gemütlich und verfügen über unglaublich große Badezimmer und Outdoor-Duschen. Im Spa-Bereich kann man sich mit Ayurveda-Massagen verwöhnen lassen und Aromatherapien oder Yoga machen.

Wir haben auf unserer Reise nicht nur die Vorzüge der Strände genossen, sondern sind auch ins Landesinnere gereist: dabei war der Besuch in einem Gewürzgarten besonders beeindruckend und interessant. Ananas, Zimt, Muskat, Betelnuss, Brotfrucht, Chilis, Mangos, Nelken und noch vieles mehr durften wir sehen, riechen, schmecken. Und wir bekamen einige gute Tipps wie zum Beispiel jenen, dass man nach einer durchzechten Nacht einen Viertelliter heißes Wasser nimmt, 4 Pfefferkörner (klein geschnitten) hinein gibt und so warm wie möglich trinkt. (Funktioniert tadellos!) Nach der Wanderung durch den Garten, gab es traditionelles Mittagessen auf Bananenblättern: würzig und pikant, manchmal ziemlich scharf, und alles sehr schmackhaft!

Wir besichtigen Old-Goa mit seinen Kirchen im portugiesischen Stil (Goa war bis 1961 eine Kolonie Portugals) und fuhren mit dem Zug nach Hassan, im benachbarten Staat Karnataka. Die Zugfahrt war ein Erlebnis für sich – es gab keine richtigen Zugabteile sondern nur Abtrennungen durch blau-weiß-geblümte Vorhänge. Dafür konnten wir herrlich schlafen, da der Zug im gemütlichen Tempo ins Landesinnere fuhr.

In Karnataka besichtigen wir drei tolle Tempel: Belur und Halebid – beide sind reich verziert und man könnte stundenlang an den Fassaden entlang gehen, um die Motive und Figuren zu studieren. Um den dritten Tempel – mit dem schwierigen Namen Sravanabelgola – zu besuchen muss man über 600 Stufen barfuss (oder in Socken, die man am Eingang ausborgen kann) hinauf gehen. Dann wird man aber mit einer herrlichen Aussicht einerseits und mit einer stimmungsvollen, erhebenden Tempelzeremonie belohnt. Kernstück der Tempelanlage die 17 Meter (!!) hohe Statue des Sri Gomateswara, die aus einem Stück grauen Granit gefertigt wurde.

Ab November wird es noch viel einfacher und bequemer Goa zu erreichen, nämlich mit dem neuen Charterflug von Pineapple Tours und Lauda Air.  Das ist Österreichs einziger Charter nach Goa!

Weiter Informationen und persönliche Beratung in Ihrem ÖVT-Reisebüro.

 

   

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